LSV Bad Gandersheim


Segelflugwetterbericht

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Der Aufwind


Segelflugzeuge haben keinen eigenen Antrieb. Daher benötigen sie Aufwinde die sie nach oben tragen um länger zu fliegen. Hier sind die meisten vorkommenden Auftriebsarten aufgezählt.


Thermik zeichnet ein guten Frühlings oder Sommertag für die Segelfliegerei aus. Der Tag hat einen strahlend blauen Himmel mit weißen Schäfchenwolken, die Cumulanten, aus. Gute Voraussetzungen für einen solchen Tag ist der Durchzug einer Kaltfront. Die so eingeflossene kühle Luft wird von der der Sonne erwärmt und steigt auf, das bezeichnet man als Thermik. Durch das Aufsteigen kühlt die Luft wieder ab und führt dann zur Kondensation. Dies formt die Cumulanten.

Hangaufwind entsteht wenn der Wind über ein Hügel oder Berghang bläst. Die Luft wird über den Hang geleitet und steigt so auf. Dieses erzeugt sehr guten Hangaufwind in dem Segelflieger sehr schnell und dicht am Fels fliegen können. Er reicht meist noch etwas über die Gipfel hinaus.



Der Wellensegelflug ist dem Hangaufwind ähnlich, doch während beim Hangaufwind die Luft vor dem Hang aufsteigt, schaukelt sich die Luft hinter dem Berg auf. Dieser Effekt ist den Wasserwellen, die sich hinter einem Stein im fließenden Gewässer bilden, ähnlich. Dar Wellenaufwind kann noch weit hinter den Berggraten gefunden werden. Die zigarrenförmigen Wolken die Wellen Anzeigen werden Lenticularis genannt. Unter günstigen Umständen kann man in den Wellen bis weit über 10.000m steigen.